


Projektbaustein 1: Gestaltung der Nördlichen Tagebaukante Hambach
Gemeinsamer Wille der Projektbeteiligten ist eine positive Hinwendung zum Tagebau Hambach. Schon heute ist der Tagebau Hambach von großer Faszination und Anziehungskraft. Seine beeindruckende Dimension [genehmigte Maximalgröße des Abbaufeldes von 8.500 ha bei über 400 m Tiefe] sowie der Einsatz modernster Technik wie die riesenhaften, Tag und Nacht arbeitenden Schaufelradbagger machen den Tagebau Hambach zu einem unvergleichlichen Standort. Die Qualität des bestehenden Aussichtspunktes bleibt jedoch deutlich hinter dem ungeheuren Potential des besonderen, authentischen Standortes zurück. Hierfür soll in Zusammenarbeit mit der RWE Power AG eine dem besonderen Charakter des Standortes angemessene Lösung entwickelt werden. Für die nördliche Tagebaukante gilt es, Konzepte zu entwickeln, die zum einen den noch bis 2045 aktiven Tagebau in seiner faszinierenden Dimension erlebbar machen und gleichzeitig eine Perspektive für die Zeit nach 2045 aufzeigen, in der die Flutung des Tagebaus zum Restsee geplant ist. Dabei soll zum einen die Tagebaukante landschaftsarchitektonisch ansprechend gestaltet werden, zum anderen soll an geeigneter Stelle ein Tagebau-Forum als Gebäude zum dauerhaften Aufenthalt errichtet werden. Auf diese Weise soll vor der attraktiven Landschaftkulisse des Tagebaus Hambach ein qualitätsvoller Ort für den weiteren, gemeinsamen Zukunftsdiskurs über die rheinische Tagebauregion entstehen, idealer Weise in Verbindung mit einer kleineren Gastronomie und einer Möglichkeit, im Sommer im Freien zu sitzen.